Weiterführende Informationen zu unserer operativen Therapie - Knie: 

Dr. Linßen führt arthroskopische Eingriffe an allen großen Gelenken des Bewegungsapparates durch. Im Laufe seiner über 20-jährigen operativen Tätigkeit  führte er mehr als 5.000 arthroskopische Eingriffe am Kniegelenk und weit über 2.000 arthroskopische Eingriffe am Schultergelenk durch.  . 

Düsseldorf, Dr. Odilo Linßen, Dr. Johannes Wiseman, Orthopäden, Arthroskopische Gelenkchirurgie, Endoprothetik, resezierende  und rekonstruktive arthroskopische Schultergelenksoperationen und Kniegelenksoperationen, OP-Zentrum Hofgarten, arthroskopische Operationen, Gelenkspiegelung, minimalinvasive Operation, Arthroskopie, Kniegelenk, Schultergelenk, Kniearthroskopie, Schulterarthroskopie, Sprunggelenk, Ellenbogengelenk, Meniskus, Innenmeniskus, Aussenmeniskus, Meniskusriss, Meniskusschaden, Horizontalriss, Lappenriss, Radiärriss, Korbhenkelriss, komplexer Riss, Bandverletzung, Kreuzbandriss, Seitenbandriss, Meniskusteilentfernung, Meniskusnaht, Refixation, Refixierung, Nahtimplantaten, Nahtanker, Kreuzband, Kreuzbandoperation, Kniescheibe, Kniegelenkschmerz, Knorpelschaden, Arthrose, Engpasssyndrome, Schulterinstabilität, Kalkschultern und Sehnenriss,Rotatorenmanschette, Impingement-Syndrom, Kalkschulter, Rotatorenmanschettennaht, Rotatorenmanschettenriss, Kapsel-Bandapparat  Schultergelenk, Kalkdepot, Schulterengpasssyndrom, Entfernung eines Meniskoids, Entfernung entzündeter Gelenkschleimhaut, künstlicher Gelenkersatz, Knie-TEP, Hüft-TEP, Chirotherapie, Akupunktur, Osteoporosetherapie, Sportmedizin, physikalische Therapie, spezielle Schmerztherapie, Röntgendiagnostik, mikroinvasive Schmerztherapie, Stoßwellentherapie, Osteologie, OP-Raum, Mobilität erhalten, konservative Therapieverfahren, operative Therapieverfahren, Diagnostik, Digitale Radiologie, Knochendichtemessung, Osteoporose, DXA Messung, Durchleuchtung, Bewegungsapparat, Nervenwurzelumflutungen PRT, Rückenmarksumflutungen, Sonographie der Säuglingshüfte, U3-Untersuchung, Hüftgelenksfehlstellungen, Ultraschall, Fußanalyse, Ganganalyse, computergestützte Fußdruckverteilungsmessung, Pedobarographie, Einlagenversorgung, Fußsohlendruckmessung, Arthrosethapie, Hyaluronsäureinjektionen, Cortisoninjektionen, Krankengymnastik/physikalische Maßnahmen, Gelenkblockaden, Nervenreizung an der Wirbelsäule, Kalkschulter, Tendinitis calcarea, Fersensporn, chronisches Schmerzsyndrom der Ferse, Chronische Reizung der Achillessehne, Achillodynie, Belastungsschmerz an der Kniescheibe , Patellaspitzensyndrom, Tennisellbogen, Sehnenansatzentzündungen

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Orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. med. Odilo Linßen, Dr. med. univ. Johannes Wisemann & Dr. med. Hans Joachim Schwartz | Graf-Adolf-Str. 18 | 40212 Düsseldorf | Telefon: 0211 - 37 88 66 oder 394014 | Fax 0211 - 481486

Knorpelschaden und Arthrose

Die Oberflächen der Gelenke bestehen aus Gelenkknorpel. Dieser Knorpel ermöglicht durch seine spezielle Beschaffenheit eine reibungsarme Gelenkbewegung. Die Belastbarkeit der Knorpeloberflächen ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Viele Menschen entwickeln trotz jahrzehnte langer großer Beanspruchung ihrer Gelenke keinerlei Gelenkschädigungen. Andere entwickeln Schäden an der Knorpeloberfläche des Gelenkes, evtl. auch ohne höhere Beanspruchung. Schädigungen an der Knorpeloberfläche (Arthrose, Verschleiß) können auch durch andere Gelenkveränderungen wie z.B. Gelenkfehlstellungen, vorhandene Meniskusschäden, Bandschäden mit Instabilitäten oder freie Gelenkkörpern verursacht werden.

Wir teilen die Knorpelschäden in vier Grade ein. Die erst- und zweitgradigen Knorpelschäden werden in der Regel nicht operativ behandelt, da es sich hier um leichte Veränderungen handelt, die sich ggf. wieder zurück bilden können. In diesen Fällen ist ggf. eine Injektionstherapie mit Hyaluronsäure sinnvoll. Liegen allerdings Bandinstabilitäten oder Fehlstellungen der Beine (ausgeprägte X- oder O Beine vor), die die Knorpelschädigungen verursachen und somit als Beginn einer Arthrose anzusehen sind, so sollten diese ursächlichen Veränderungen auf jeden Fall operativ behoben werden.

Drittgradige Knorpelschäden zeigen einen Aufbruch der Knorpeloberfläche mit verschiedenen Ausprägungen. Es können sich Risse oder Krater oder auch Knorpellappen bilden, die nicht mehr fest mit der Oberfläche verbunden sind.

In diesen Fällen werden im Rahmen einer Arthroskopie die geschädigten Knorpelflächen mit Spezialinstrumenten geglättet und es werden alle abgelösten Knorpelteile entfernt. Hierbei kommt es  anschließend in der Regel zu einer sogenannten Deffektheilung mit Ausbildung einer dünnen Knorpelnarbe (Faserknorpelschicht). Der operierte Patient wird normalerweise beschwerdefrei. Es liegt allerdings eine verminderte Knorpelbelastbarkeit vor, so dass auf gelenkbelastende Sportarten (z.B. Skifahren, Stopp and Go Sportarten) verzichtet werden sollte.

Bei einem viertgradigem Knorpelschaden ist die Gleitfläche des Gelenkes komplett abgenutzt und der darunter liegende Knochen liegt frei. Ist dieser Schaden lokal abgegrenzt, kann man diese Schädigungen mittels einer sogenannten Mikrofakturierung behandeln. Hierbei wird die oberflächige Knochenschicht mittels speziellen Mikroinstrumenten  eröffnet, so dass das darunter liegende Knochenmark aus dem Knochen heraustreten kann. Die im Knochenmark befindlichen Stammzellen sind in der Lage eine Faserknorpelschicht auf dem freiliegendem Knochen zu bilden. Nach Durchführung dieser Therapie ist allerdings ein Gehen an Unterarmgehstützen mit einer Teilbelastung von 10-20 kg für 6-8 Wochen erforderlich.

Bei größeren viertgradigen Knorpelschädigungen, können die arthroskopischen Therapien keine Abhilfe schaffen. In diesen Fällen sollte bei anhaltenden Beschwerden ein Gelenkersatz (Knie-TEP) durchgeführt werden

 

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